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Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

A

abdominal
den Bauch (= Abdomen) betreffend
Acetylcholin
Chemische Substanz, die an bestimmten Nervenendigungen gebildet wird und Nervenimpulse überträgt; diese bewirken eine Erweiterung der Blutgefäße.
ACTH (adrenocorticotropes Hormon)
Hormon, das die Bildung und Freisetzung der Glukortikoide in der Nebennierenrinde steuert und als Medikament im akuten Schub einer Erkrankung bzw. bei schweren chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt wird
Adipositas 
Fettsucht; massives   Übergewicht
adjuvant
unterstützend
aerob
Sauerstoff benötigend
akral
die Akren (= die äußersten, vorstehenden Körperteile, z.B. Hände, Finger, Füße, Zehen, Nase) betreffend
Allergene
vom Immunsystem als „fremd“ eingestufter, aber eigentlich harmloser Stoff, auf den das Immunsystem überschießend (allergisch) reagiert
Amyloid
krankhafter niedermolekularer Eiweißkörper, der sich in bestimmten Organen (z.B. Nieren, Gehirn) ansammelt
anaerob
ohne Sauerstoffeinsatz
Anamnese
Vorgeschichte des Kranken, die der Arzt durch eine eingehende Befragung des Patienten bzw. seiner Angehörigen (z.B. Eltern) ermittelt.
anaphylaktischer Schock 
unmittelbare, oft lebensbedrohliche allergische Reaktion auf Medikamente, Insektenstiche oder auf bestimmte Nahrungsmittel
Androgene
männliche Sexualhormone
Anorexie
fehlender oder deutlich eingeschränkter Antrieb zur Nahrungsaufnahme
antagonistisch
gegensätzlich (wirkend)
Antidepressiva
stimmungsaufhellende, antriebssteigernde, angstlösende Medikamente zur Behandlung einer Depression
Antiepileptika
Arzneimittel zur Verminderung von Krampfanfällen (z.B. bei Epilepsie)
Antigen-Antikörperprozesse
Im Rahmen der Immunantwort stattfindende Reaktion, die der Abwehr von Krankheitserregern dient.
Antihistaminika
Wirkstoffe, die sich im Organismus an Histaminrezeptoren binden und so die Wirkung von Histamin abschwächen, das u.a. für allergische Reaktionen verantwortlich ist.
Apathie
Störung, die durch fehlende Ansprechbarkeit, Teilnahmslosigkeit, Gleichgültigkeit gekennzeichnet ist
Arteriosklerose
chronische Erkrankung der Arterien, die durch Verhärtung und Verdickung der Gefäßwand gekennzeichnet ist
Arthrose
degenerative Gelenkerkrankung, die mit einem fortschreitenden Verlust von Gelenkknorpel einhergeht
Asthma
krankhafte, häufig auch allergisch bedingte Verengung der Bronchien infolge einer Entzündung und Überempfindlichkeit der Bronchien gegenüber bestimmten Reizen.
Asthma bronchiale 
anhaltende Entzündung der Atemwege, die mit einer Überempfindlichkeit der Bronchien einhergeht und über eine Verengung der Atemwege zu Husten, Kurzatmigkeit und anfallsweiser Atemnot führt.
Aszites (Bauchwassersucht)
Abnorme Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum, meist als Folge einer gestörten Leberdurchblutung
ATP Adenosintriphosphat
wichtigster Energiespeicher und -überträger im menschlichen Stoffwechsel
Audiogramm 
grafische Darstellung der Ergebnisse von diagnostischen Verfahren zur Bestimmung des Hörvermögens
Autointoxikation
Selbstvergiftung
AVK
arterielle Verschlusskrankheit
 

B

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Balneologische Therapie 
Behandlung, bei der u.a. natürliche Heilquellen und Heilgase in Form von Bädern, Trinkkuren und Inhalationen eingesetzt werden.
Bandscheibenvorfall, lumbaler Bandscheibenvorfall
im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule
Bechterew-Krankheit (Morbus Bechterew)
chronische entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, die vor allem die Wirbelsäule und die Gelenke zwischen Kreuzbein und Becken betrifft und eine Verknöcherung der Gelenke sowie zunehmende Versteifung der Wirbelsäule zur Folge hat.
Belastungsblasenschwäche
meist durch eine Beckenbodenschwäche hervorgerufene Blasenschwäche, wodurch immer wieder unkontrolliert Harn abgeht
Bioresonanztherapie 
Verfahren, bei dem gestörte Schwingungen eines kranken Körpers z.B. mithilfe von Geräten in ihr Spiegelbild umgekehrt (invertiert) und in den Körper zurückgeführt werden
Bone Bruise
kleine, im Röntgenbild nicht sichtbare Knochenverletzung
Borrelien
bakterielle Krankheitserreger, die die durch Zecken übertragbare Erkrankung Borreliose auslösen
Borreliose
durch Zecken übertragene bakterielle Infektion, die unterschiedliche Organe betreffen kann
Bradytrophie
herabgesetzter Gewebestoffwechsel
 

C

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Candida albicans 
Gattung der Hefepilze, die sich auch bei Gesunden z.B. im Mund, im Magen-Darm-Trakt und im Genitalbereich nachweisen lässt
Cellulite
meist auf bestimmte Hautbereiche begrenzte Degeneration der bindegewebigen Fasern des Unterhautfettgewebes, wodurch kleine Dellen und Erhebungen der Haut, z.B. an den Oberschenkeln oder dem Gesäß entstehen
Chelat-Therapie
Behandlung von Metallvergiftungen mit speziellen chemischen Verbindungen zur Ausleitung der Metalle aus dem Körper über die Nieren
Chondroitin
natürlicher Bestandteil des Gelenkknorpels. Als Wirkstoff ist es in speziellen Knorpelschutzpräparaten enthalten.
Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS) 
Befindlichkeitsstörung, die von Erschöpfung, verminderter Leistungsfähigkeit und starkem Schlafbedürfnis gekennzeichnet ist
Cor pulmonale
krankhafte, oft in eine Rechtsherzschwäche mündende Vergrößerung der rechten Herzkammer infolge einer Lungenerkrankung, die Lungenhochdruck hervorruft.
 

D

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Dekontamination
Beseitigung einer Verunreinigung, eines Gifts, Erregers oder radioaktiven Materials
Dekubitus
Wundliegen
Desensibilisierung (Hyposensibilisierung)
Verabreichung von Allergenen in sehr niedriger Dosierung zur Behandlung einer Allergie mit dem Ziel, eine schrittweise Herabsetzung der Allergiebereitschaft des Körpers zu erreichen
DHEA (Dehydroepiandrosteron)
Vorstufe des männlichen Sexualhormons Testosteron
Diabetes mellitus
chronische Störung des Zuckerstoffwechsels mit zeitweiser oder ständiger Erhöhung des Blutzuckerspiegels infolge eines Insulinmangels (Typ 1) oder der Unfähigkeit des Körpers, Insulin richtig zu verwerten (Typ 2)
Discus intervertebralis
Zwischenwirbelscheibe, Bandscheibe
Discus prolaps
Bandscheibenvorfall
Distorsion
Verstauchung
Disposition
Veranlagung, Empfänglichkeit, Anfälligkeit
Divertikulose
gutartige Veränderung der Dickdarmschleimhaut, die mit Ausstülpungen der Darmwand einhergeht
Dopamin
Überträgersubstanz, die von Nervenzellen im Stammhirn gebildet wird und bestimmte Bewegungen (z.B. Mimik) steuert
Dosieraerosol 
zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetztes Fertigarzneimittel in einer Spraydose, das auf Ventildruck in genau dosierter Menge zur Inhalation freigegeben wird.
Drangblasenschwäche
plötzlich auftretender, starker Harndrang, der es unmöglich macht, rechtzeitig die Toilette aufzusuchen, meist als Folge einer (chronischen) Blasenentzündung oder Prostatavergrößerung
Ductus hepaticus (Ductus hepaticus Communis)
durch die Vereinigung von rechtem und linkem Gallengang entstehender gemeinsamer Gallengang der Leberlappen
Durchtrittigkeit 
übermäßige Durchbeugung (Hyperextension) in den Fesselgelenken, z.B. eines Pferdes oder eines Kamels. Tritt an einer oder mehreren Gliedmaßen auf
DXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie)
Methode zur Bestimmung des Mineralgehalts von Knochen mithilfe von Röntgenstrahlen
Dysmenorrhoe
schmerzhafte Regelblutung
Dysplasie
Fehlentwicklung
 

E

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EAV (Elektroakupunktur nach Voll)
elektrische Messung des Hauptwiderstands und Reizung von Akupunkturpunkten mittels niederfrequentierten Wechselstroms
einschleichende Behandlung
Behandlung, bei der die Dosis eines Medikaments oder einer Anwendung langsam gesteigert wird.
EKG (Elektrokardiogramm)
Kurvenbild der elektrischen Herzströme
Embolie
plötzlicher Gefäßverschluss durch eine mit dem Blutstrom verschleppte körpereigene oder körperfremde Substanz
Endarteriitis
obliterans chronisch entzündliche Gefäßerkrankung mit Bildung von Blutgerinnseln. Betroffen sind vor allem die Gefäße der oberen und unteren Gliedmaßen.
endogen 
ohne äußere Einflüsse (von »innen«) entstanden
Epilepsie
Oberbegriff für Funktionsstörungen des Gehirns mit anfallsweise auftretenden, meist kurzzeitig anhaltenden Muskelkrämpfen
Epiphyse
1. Zirbeldrüse, die sich im Zwischenhirn befindet; 2. von Knorpel überzogener Gelenkkopf als eines der beiden Enden eines langen Röhrenknochens
erektile Dysfunktion 
Erektionsstörung; fehlende oder unzureichende Versteifung des Penis trotz sexueller Erregung
Erosion
auf die Oberfläche der Haut oder Schleimhaut begrenzte Gewebeschädigung
Erythem
umschriebene, meist entzündliche Hautrötung
exogen 
durch äußere Faktoren verursacht
extrazellulär
außerhalb einer Zelle befindlich
 

F

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Faszienriss
Riss von Muskelhüllen (Faszien)
Feng Shui
chinesische Lehre der energetisch harmonischen Gestaltung von Gebäuden oder Räumen
Fibrin
nicht wasserlöslicher, faserförmiger Eiweißstoff im Blutplasma
Fibroblasten
Entwicklungsvorstufe von Bindegewebszellen (Fibrozyten)
Fibromyalgie
wiederkehrende Schmerzen an Muskeln, Bindegewebe und Knochen mit typischen Druckpunkten
Fibrotisch, die Fibrose betreffend
krankhafte Vermehrung des Bindegewebes durch eine gesteigerte Faserproduktion und einem verminderten Abbau, oft als Begleiterscheinung eines (Lymph-)Ödems
Fraktur 
Knochenbruch
Freie Radikale Atome oder Moleküle, die ein oder mehrere ungepaarte (freie) Elektronen besitzen und zelluläre Verbindungen im Körper schädigen können.
Frozen Shoulder
schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Schultergelenk durch Verhärtung und Schrumpfung der Gelenkkapsel.
 

G

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Gangataxie
Abweichung zu einer Seite beim Gehen; breitbeiniger Gang
Gastritis, erosive
Magenschleimhautentzündung mit Ausbildung zahlreicher kleiner Schleimhautdefekte
Gebärmuttermyom
gutartiger Tumor des Muskelgewebes der Gebärmutter
Gefäßspasmus
Gefäßkrampf
generalisiert
den ganzen Körper betreffend
Genese
Entstehung, Entwicklung von Krankheiten
Glaukom
grüner Star; krankhafte Erhöhung des Augeninnendrucks
Glucosaminsulfat
natürlicher Bestandteil des Gelenkknorpels. Als Wirkstoff wird es vor allem zur Anregung der Knorpelreparatur, z.B. bei Arthrose, eingesetzt.
Glukokortikoide
1. Steroidhormone, die in den Nebennieren produziert werden; 2. synthetisch hergestellte Glukokortikoide, die bei Erkrankungen mit schweren entzündlichen Reaktionen eingesetzt werden.
Glukose
Traubenzucker; Hauptenergiequelle für die Körperzellen
Gonarthrose
Arthrose des Kniegelenks
Granulom
Bindegewebsknötchen, das als Gewebereaktion auf äußere Reize (z.B. Entzündungen) entsteht
 

H

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Haarzellen 
auf Schallwellen reagierende Sinneszellen im Innenohr, die für die Transformation und weitere Übermittlung akustischer Informationen zuständig sind
Hallux valgus
„Ballenzeh“, nach außen gerichtete Achsabweichung der Großzehe sowie ein vergrößerter Großzehenballen
Hämatom
Bluterguss
Hammerzeh
Zehenfehlstellung, bei der die Zehenendgelenke gebeugt und gleichzeitig die Zehnengrundgelenke gestreckt sind
Harninkontinenz
Unvermögen, den Urinabgang zu kontrollieren
Hautmykose
Pilzerkrankung der Haut
Herpes (Herpes simplex)
wiederkehrende Bläschen-Infektion von Schleimhaut, Haut und Nervenzellen mit Herpesviren
Herpetologie
Lehre und Kunde von den Tierklassen der Amphibien und Reptilien
Homöopathika
meist aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Substanzen hergestellte Arzneimittel der Homöopathie
Hörsturz 
plötzlich auftretende, meist einseitige Hörverminderung, die häufig von Ohrgeräuschen (Tinnitus) begleitet wird
Hyaluronsäure
natürlicher Bestandteil der Gelenkschmiere sowie Baustein des Knorpelzellgerüsts im Gelenkknorpel. Als Wirkstoff werden Hyaluronsäure-Injektionen bei Arthrose und bei verletzungsbedingten Gelenkschäden eingesetzt.
Hypercholesterinämie
erhöhter Cholesterinspiegel im Blut
Hyperkeratose
meist lokal begrenzte Verdickung der äußeren Hautschicht infolge einer vermehrten Bildung bzw. einer verminderten Abstoßung der Hornzellen
hypermobil
krankhaft gesteigerte Beweglichkeit
Hysterektomie
operative Entfernung der Gebärmutter
 

I

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Immobilität
Bewegungsunfähigkeit, stark eingeschränkte Beweglichkeit
Indikation
Heilanzeige, Grund für eine bestimmte Behandlung in einem Erkrankungsfall
Infiltrat
in ein Gewebe eingedrungene Flüssigkeit, z.B. im Rahmen einer Entzündung
Inkontinenz
unbeabsichtigter Abgang von Urin
Inselzellen
Zellgruppen in den Drüsenläppchen der Bauchspeicheldrüse, in denen die Hormone Insulin, Glukagon und Somatastatin produziert werden
Insulin
Hormon der Bauchspeicheldrüse, das alle Prozesse fördert, die den Blutzuckerspiegel senken, und zugleich dem Aufbau von Knochengewebe dient
interstitiell
im Raum zwischen den Zellen befindlich
intravasal
innerhalb eines Blut- oder Lymphgefäßes befindlich
intrazellulär
innerhalb einer Zelle befindlich
Ischialgie
Erkrankung des Ischiasnervs mit ausstrahlenden Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich

K

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Kalkschulter
krankhafte Kalkablagerungen im Schultergelenk.
Kapillaren
Haargefäße; kleinste Blutgefäße
kardiovaskulär
Herz und Gefäße bzw. das Kreislaufsystem betreffend
Knalltrauma 
Verletzung des Innenohrs, die durch einen kurzen Schall von hoher Intensität (mehr als 150 Dezibel) hervorgerufen wurde
Knochennekrose
Erguss unter der Knochenhaut, meist durch mechanische Einwirkung
Kolik
attackenartige, starke, krampfartige Leibschmerzen
Kompression
Quetschung oder Abdrücken durch mechanische Einwirkung
Kontraindikation
Gegenanzeige
kontralateral
auf der anderen Seite liegend
Kortikoide 
1. Steroidhormone, die in den Nebennieren produziert werden; 2.synthetisch hergestellte Kortikoide, die bei Erkrankungen mit schweren entzündlichen und allergischen Reaktionen eingesetzt werden.
Kortison
1. körpereigenes Hormon der Nebennierenrinden 2. synthetisch hergestellte Substanz mit entzündungshemmender Wirkung
Kreatininphosphat
energiereiche Phosphatverbindung, die im Muskel als Energiespeicher dient
Kyphose
natürliche Krümmung der Wirbelsäule zur Körperrückseite
 

L

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Laktat
Salz der Milchsäure, das als Endprodukt bei vermehrter Muskelarbeit anfällt
Laktobakterien
Milchsäurebakterien
Leberresektion
chirurgischen Entfernung von Teilen der Leber
Leberzellkarzinom
von den Leberzellen ausgehender bösartiger Tumor der Leber
Lokalisation
Ortsbestimmung; örtlich begrenzt auftretend; auf einen bestimmten Ort bezogen
Lordose
natürliche Krümmung der Wirbelsäule zur Körpervorderseite
Lumbago
Hexenschuss
Lumbalgie
Kreuzschmerzen; ziehende, dumpfe oder drückende Schmerzen im unteren Rücken
Lungenembolie
Verlegung oder Verschluss der arteriellen Lungenstrombahn durch Einschwemmung eines Blutgerinnsels
Lungenemphysem 
Zerstörung von Lungenbläschen infolge einer Überblähung des Lungengewebes
Lymphödem
durch einen Stau von Lymphflüssigkeit verursachte teigig-blasse Gewebeschwellung z.B. der Arme oder Beine
 

M

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Makuladegeneration
degenerative Veränderung der Makula (= Stelle des schärfsten Sehens im Auge), die zu Sehstörungen bis hin zur Erblindung führt
Melatonin
Hormon, das in der Zirbeldrüse gebildet wird und an der Regulation des Schlaf-/Wach-Rhythmus beteiligt ist.
Membranpotential
elektrische Spannung, die zwischen der Innen- und Außenseite einer Trennschicht (Biomembran), z.B. den verschiedenen Bereichen im Inneren einer Zelle oder auch zwischen dem Zellineren und dem Zelläußeren herrscht
MFT
Magnetfeldtherapie
Migräne
sehr heftige, anfallartig auftretende Kopfschmerzen, die meist nur eine Seite des Kopfs befallen und bis zu 72 Stunden lang anhalten können
Mikrozirkulation
Blutkreislauf im Bereich des Kapillarsystems, in dem der Gas-, Wasser oder Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe stattfindet
Mitochondrien
im Zellplasma von Körperzellen liegende Organelle und Hauptort des Energiestoffwechsels aller sauerstoffabhängigen Zellen
Mobbing 
geplanter Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, die betroffene Person zu demütigen oder auszugrenzen
Monokelhämatom (Brillen-Hämatom)
einseitiger Bluterguss in den Ober- und Unterlidern 
Morbus Bechterew
entzündlich-rheumatische Erkrankung mit Befall vorwiegend der Wirbelsäule
Morbus Perthes
Knochenkrankheit, die eine Zerstörung des Knochengewebes im Oberschenkelkopf hervorruft, wodurch dieser langfristig abflacht
Moxibustion
Stimulation von Akupunkturpunkten mittels glimmendem Beifußkraut
MRT
Magnetresonanztomographie; Kernspintomographie
diagnostisches bildgebendes Verfahren, das ohne Strahlenbelastung auskommt
MUDr. Medicinae Universae doctor
akademischer Grad eines Doktors der Medizin (tschechisch und slowakisch doktor medicíny)
Mukolyse
Sekret lösend, z.B. sekretlösende (auswurffördernde) Medikamente
Mukoviszidose, erbliche
in Folge eines Gendefekts auftretende, nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die durch eine Produktion von zähem Schleim zu Schäden vor allem an Lunge und Bauchspeicheldrüse führt
Multipel
vielfach, vielfältig, an vielen Stellen auftretend
Multiple Sklerose
chronisch-entzündliche, oft in Schüben verlaufende Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, die durch eine herdförmige Entmarkung von Nervensträngen gekennzeichnet ist
Muskeltonus
Spannungszustand des ruhenden Muskels
Mutation
Veränderung des Erbguts
Myalgie
Muskelschmerz
Myegelosen 
schmerzhafte umschriebene Knötchen oder Verhärtungen in der Muskulatur
Myelographie
Röntgenschichtdarstellung von Wirbelkanal und Rückenmark mithilfe eines Kontrastmittels
Mykose 
Oberbegriff für Erkrankungen, die durch eine Infektion mit Pilzen verursacht werden
Myogelose/Muskelhartspann
knoten- oder wulstförmige Verhärtung der Muskulatur infolge einer Fehl- oder Überlastung des Muskels
 

N

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Nagelmykose
Nagelpilz
Nephritis
Nierenentzündung
nerval
zu den Nerven gehörend, durch Tätigkeit der Nerven
Neuralgie
akute oder chronische Schmerzen im Versorgungsgebiet eines Nervs
neurogen
die Nerven betreffend
Neuropathie
Schädigung einzelner oder mehrerer Nerven
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
Medikamente, die den Entzündungsstoffwechsel beeinflussen
Nucleus pulposus
weicher Gallertkern der Bandscheibe

O

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Ödem
Einlagerung von Flüssigkeit in Gewebe, die sich durch eine Schwellung zeigt
Ödem 
Ansammlung von wässriger Flüssigkeit im Gewebe
Ödeme
Einlagerung von Flüssigkeit in Gewebe, die sich durch eine Schwellung zeigt
Opticusatrophie
Schwund des Sehnervs als Folge von bestimmten Krankheitsprozessen am Auge, z.B. grüner Star (Glaukom)
Opticusatrophie 
Schwund des Sehnervs als Folge von bestimmten Krankheitsprozessen am Auge, z.B. grüner Star (Glaukom)
Orthomolekulare Medizin 
Behandlungskonzept, bei dem Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und essenzielle Fettsäuren in Tabletten-, Kapsel- oder Pulverform meist in hohen Dosierungen verabreicht werden
Osteochondrose
Oberbegriff für degenerative, nicht entzündliche Veränderungen von Knochen und/oder Knorpeln
Osteopathie 
Oberbegriff für Knochenerkrankungen, die nicht auf einer Entzündung beruhen
Osteosynthese
operatives Zusammenfügen von Knochenenden nach einem Knochenbruch
Osteosynthesematerial
operativ eingesetzte Materialien, wie z.B. Drähte, Nägel oder Schrauben, die dazu dienen, Bruchstücke eines verletzten Knochens zusammenzufügen
Östrogen
Sammelbezeichnung für weibliche Sexualhormone
Ovulationshemmer
empfängnisverhütende Mittel zur Einnahme
 

P

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Parästhesie
Empfindungsstörung (z.B. Kribbeln) im Versorgungsgebiet von Hautnerven
Parasympathikus und Sympathikus
die beiden Anteile des vegetativen Nervensystems
Parkinson-Krankheit
durch Dopaminmangel verursachte unheilbare Erkrankung, die durch Zittern in Ruhe, Muskelsteife und Bewegungsverlangsamung gekennzeichnet ist.
parodontal 
den Zahnhalteapparat (Parodontium) betreffend
Patellaluxation
Kniescheibenverrenkung
pathologisch
krank, krankhaft
Persistenz
Erhaltenbleiben eines Zustands
pH-Wert
Säure- oder Alkaligehalt einer Lösung
Phytotherapie
therapeutische Anwendung von Heilpflanzen
Plasma (Blutplasma)
flüssiger Anteil des Bluts, der 90 Prozent aus Wasser, 8 Prozent aus Proteinen und 2 Prozent aus Elektrolyten, Glukose, Enzymen, Hormonen etc. besteht
Plexus myentericus
Geflecht aus Ganglien und speziellen Nervenzellen, das nahezu den gesamten Verdauungstrakt durchzieht und u.a. die Darmbeweglichkeit (Peristaltik) reguliert
Podotrochlose 
chronische Entzündung der Hufe
Polyarthritis 
chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die eine fortschreitende Deformierung und Unbeweglichkeit mehrerer Gelenke zur Folge hat; häufigste Form ist die rheumatoide Arthritis
Porphyrine
chemische Verbindung, die meist als Komplex mit Metallionen vorliegt und den Farbstoff verschiedener Eiweiße darstellt; zusammen mit Eisen sind sie z.B. wesentlicher Bestandteil des Hämoglobins im Blut.
Postcholezystektomie-Syndrom
Restsymptome nach einer Gallenblasenentfernung
Präkanzerose
Vorstufe von Krebs
prämenstruelles Syndrom
Beschwerdekomplex, der regelmäßig einige Tage vor der Regelblutung auftritt
Prämenstruelles Syndrom (PMS)
Beschwerdekomplex aus körperlichen und psychischen Symptomen, der regelmäßig einige Tage vor der Menstruation auftritt und unmittelbar nach ihrem Einsetzen wieder verschwindet
Progesteron
weibliches Sexualhormon, das zur Gruppe der Gestagene gehört.
progressiv
fortschreitend
Prostaglandine
körpereigene hormonähnliche Substanzen, die Einfluss auf verschiedene Nerven- und andere Körperfunktionen haben, so z.B. auf den Blutdruck, Magensaft oder die Zusammenballung von Blutplättchen
Proteoglykane
wesentlicher Bestandteil des Gelenkknorpels. 
Pruritus
Juckreiz
Purine 
organische Verbindungen aus Stickstoff- und Kohlenstoffatomen, Grundgerüst von Bestandteilen des Zellkerns; eine Purinstoffwechselstörung kann zu Gicht führen
 

R

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Rachitis
meist durch Vitamin-D-Mangel bedingte Abnahme der Knochenhärte und –festigkeit
Radiästhesie
Untersuchung der physikalischen Phänomene (z.B. Erdstrahlen) der Umwelt, etwa mithilfe von Wünschelruten
Radiusfraktur
Speichenbruch
Reaktivierung
im weiteren Sinn erneuter Ausbruch eines Krankheitsprozesses
Reproduktionsmedizin
Fortpflanzungsmedizin
Respiration
Atmung (Einatmung und Ausatmung)
Retinopathia pigmentosa 
fortschreitende Pigmentdegeneration an der Netzhaut des Auges, die auf einer vererbten Stoffwechselstörung beruht
rezidivierend
wiederkehrender oder wieder aufflackernde Erkrankung; Rückfall
Rhabdomyosarkom
von der Skelettmuskulatur ausgehender bösartiger Tumor
Rheumatoidarthritis
chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die eine fortschreitende Deformierung und Unbeweglichkeit mehrerer Gelenke zur Folge hat
rheumatoide Arthritis 
chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die eine fortschreitende Deformierung und Unbeweglichkeit mehrerer Gelenke zur Folge hat.
 

S

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Sakral
das Kreuzbein betreffend
Säure-Basen-Haushalt 
Oberbegriff für sämtliche Vorgänge im Körper, die für ein ausgeglichenes Verhältnis von Säuren und Basen sorgen und den pH-Wert im Blut zwischen 7,37 und 7,43 aufrechterhalten
Schenkelhalsfraktur
Bruch des Schenkelhalsknochens des Oberschenkels
segmental
einen Abschnitt (Segment) betreffend
Sekretolyse
Sekret lösend, z.B. sekretlösende (auswurffördernde) Medikamente (Sekretolytika)
semipermeabel
halbdurchlässig
Serotonin      
Überträgerstoff des Nervensystems, der u.a. den Schlaf-/Wach-Rhythmus beeinflusst
Spasmolytika
Medikamente mit einer krampflösenden Wirkung
Spastik
dauerhafte Erhöhung des Spannungszustands von Muskeln
Spastik
dauerhafte Erhöhung des Spannungszustands von Muskeln
Spinal
die Wirbelsäule (bzw. das Rückenmark) betreffend
Spinalkanal
Kanal innerhalb der Wirbelsäule, indem das Rückenmark verläuft
Spinalnerven
Nervenpaare, die in den Rückenmarksnerven wurzeln
Spondylarthrose
degenerative Erkrankung der kleinen Wirbelgelenke
Spondylose
degenerative Erkrankung der Bandscheiben, Wirbelkörper und Zwischenwirbelgelenke, meist mit ausstrahlenden Schmerzen und Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule
Sprunggelenksdistorsion
Verdrehung oder -stauchung des Sprunggelenks
Stenosegeräusch
Geräusch infolge einer Verengung bzw. Einengung von Gefäßen oder Hohlorganen
Suizid
Selbstmord
supportiv
unterstützend
Sjögren-Syndrom
rheumatische Erkrankung, die mit einer chronischen Entzündung von Tränen- und Speicheldrüsen einhergeht
Sklerodermie
chronische Erkrankung des Gefäß- und Bindegewebesystems mit Verhärtung des Bindegewebes
Skoliose
seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule
Substitution
äußere Zufuhr von Substanzen (z.B. in Tablettenform), die dem Körper nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen
Symbiose
dauerhaftes Zusammenleben von Organismen zum gegenseitigen Nutzen
Symbioselenkung
alternativmedizinische Therapie, mit der die Darmflora positiv beeinflusst werden soll
Symptom
Krankheitszeichen
Syndrom
Krankheitsbild mit mehreren typischen Symptomen

T

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Tennisarm
Sehnenansatzentzündung an der Außenseite des Ellenbogens
Testosteron
Sexualhormon des Mannes und wichtigstes Androgen
Therapieresistenz
Nichtansprechen auf eine (eigentlich wirksame) Behandlung
Thorax
Brustkorb
Thrombose
Blutgerinnselbildung in Arterien oder Venen, die das betroffene Gefäß verstopfen
Thrombus
Blutgerinnsel, Blutpropf
Tinnitus
konstante, anfallweise oder in zunehmender Intensität auftretende Geräusche im Ohr
Toxin
Gift
Toxine
Giftstoffe
Traditionelle chinesische Medizin
ganzheitliche chinesische Heilkunde, basierend auf naturphilosophischen Vorstellungen und verschiedenen Methoden der Erfahrungsheilkunde (z.B. Akupunktur, Heilkräuteranwendung, Diät-, Ernährungs- und Bewegungstherapie)
Trauma
körperliche Verletzung oder psychische Erschütterung
Tremor
Muskelzittern
Triggerpunkt 
Reizpunkt, dessen Berührung oder Druckbelastung Schmerzen verursacht und/oder zu Muskelverspannung führt
Trisomie 21 (Down-Syndrom)
Krankheitsbild, das durch ein überzähliges Chromosom 21 entsteht und mit intellektuellem Entwicklungsrückstand sowie charakteristischen äußeren Merkmalen einhergeht
 

U

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Übersäuerung 
Störung des Säure-Basen-Haushalts im Körper mit Verschiebung des pH-Werts in den sauren Bereich
Ulcus cruris
Unterschenkelgeschwür
Ulcus, Ulcera
Geschwür, Geschwüre
ulzerierend
sich geschwürig entwickelnd
 

V

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Vegetativum
vegetatives Nervensystem
Verödung
Verschluss einer Vene mittels eines speziellen Medikaments, das in die betroffene Vene gespritzt wird.
Vertebra
Wirbel
Vojta-Therapie
spezielles Bewegungstraining zur Linderung von motorischen Störungen
 

W

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Weichteilrheuma
Oberbegriff für krankhafte, meist entzündliche Prozesse in den Weichteilen des Stütz- und Bewegungsapparats, z.B. an Sehnen, Bändern, Muskeln.
WHO
Weltgesundheitsorganisation
Wirbelkörperfraktur
 

Z

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Zelldetritus
zerfallene Zellen; Zellmüll
Zentralnervensystem
Teil des Nervensystems, das aus Rückenmark und Gehirn besteht
Zystitis
Blasenentzündung

 

 

 

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